Bistum Fulda 2030

Hauptamtliche Pfarrverwaltungsstellen

Der Pfarrer hat die Leitung der ihm übertragenen Pfarrei unter der Autorität des Diözesanbischofs inne. Diese Leitungsaufgabe bezieht sich auf viele unterschiedliche Bereiche. An dieser Leitung können nach Maßgabe des Rechts auch andere Priester, Diakone und Laien mitwirken bzw. mithelfen. Die zentrale Aufgabe des Pfarrers ist jedoch die Seelsorge für die ihm anvertraute Gemeinschaft (can. 519 CIC).

 

Aufgrund des Kirchenvermögensverwaltungsgesetzes (KVVG) ist der Pfarrer qua Amt Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde und damit die Person, über die die laufenden Verwaltungsaufgaben sowie die Vorbereitung und Ausführung der Verwaltungsratsbeschlüsse laufen. Steigende und sich immer weiter ausdifferenzierende bürokratische, verwaltungsrechtliche und organisatorische Aufgaben und Auflagen (Datenschutz, Sicherheit, Energiemanagement, Personalwesen, KiföG …) sowie die Tatsache, dass viele Priester bereits für mehrere Pfarreien und Pfarrkuratien die Verantwortung tragen, führen zu einer deutlich erhöhten Arbeitsbelastung in diesem Kontext. Auch zahlreiche Rückmeldungen von Pfarrern und Mitgliedern der Gremien weisen darauf hin. All dies führt zu der Gefahr, dass die Fülle und Komplexität der verwaltungstechnischen Aufgaben die eigentlichen vorrangigen Aufgaben in der Seelsorge immer weiter zurückdrängen.

 

Daher wurde zur Entlastung seit vielen Jahren die Möglichkeit geschaffen, dass Pfarrer diese Aufgaben teilweise (Pfarrkuratoren) oder weitestgehend (geschäftsführende Verwaltungsratsvorsitzende) abgeben können.


Ein weiterer wichtiger Schritt soll nun darin bestehen, dass Kirchengemeinden die Möglichkeit haben, einen hauptamtlichen Verwaltungsleiter/in für alle Verwaltungs- und organisatorischen Aufgaben einzustellen, dessen Vergütung durch das Bistum maßgeblich bezuschusst wird.

Kontakt

 


Bischöfliches Generalvikariat

Paulustor 5

Tel.: 0661 - 87 295

Fax: 0661 - 87 424 

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